Training Entscheiden und Persönlichkeit

Entscheidungfindung

Was darf ich hoffen?

Dieser Qualifizierungsblock zielt auf nur eine einzige Person: auf Sie! Wohin wollen Sie? Wie entscheiden Sie? Nach welchen Wertevorstellungen? Wichtige Fragen, gerade wenn man sich auf den Übergang vom Studium ins Berufsleben vorbereitet. Viel stärker als alle anderen Qualifizierungsblöcke bauen in diesem die Einzelthemen aufeinander auf, daher empfehlen wir Ihnen dringend, diesen Seminarblock komplett zu buchen. Dass dieser Seminarblock eine Einheit bildet, werden Sie auch daran merken, dass wir im Rahmenprogramm anders vorgehen, als Sie das vielleicht aus anderen Workshops gewohnt sind. Lassen Sie sich überraschen.

Entscheidungsfindung – Bessere Entscheidungen treffen

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Showmaster fragt einen Kandidaten, in welcher von drei Schachteln („A“, „B“ und „C“) sich wohl der Hauptpreis befindet. Der Kandidat entscheidet sich für die Schachtel „B“. Daraufhin hebt der Showmaster die Schachtel „C“ hoch. Hier ist der Hauptpreis nicht zu finden. Jetzt bekommt der Kandidat nochmals die Chance, sich zwischen den verbleibenden Schachteln neu zu entscheiden. Sollte er sich jetzt anders entscheiden (anstelle der ursprünglich gewählten Schachtel „B“ jetzt die Schachtel „A“ nehmen)? Was würden Sie tun? Wir müssen laufend Entscheidungen treffen! Im Berufsleben genauso wie im Studium oder wie im Privaten. Deshalb lohnt es sich, mal einen Blick darauf zu werfen, wie wir Entscheidungsalternativen bewerten, welche Fehler uns dabei (häufig!) unterlaufen, was wir möglicherweise dagegen tun können und letztendlich wie wir entscheiden. Ach so: Wenn Sie wissen wollen, wie Sie sich im obigen Beispiel am besten entschieden hätten, kommen Sie zu unserem Training.

Werteorientiert entscheiden

Leitlinien für eine sinnvolle Entscheidungsfindung

Beim Workshop „Entscheidungsfindung“ steht die Frage im Zentrum, welche Streiche uns unser Gehirn bei der Beschlussfassung spielt und mit welchen Methoden wir vielleicht bewusster entscheiden können. Im Seminarabschnitt „Werteorientiert entschieden“ wollen wir uns damit beschäftigen, nach welchen Leitlinien man seine Entscheidungen trifft. Denn kaum ein Entschluss betrifft nur uns selbst. Meist sind Entscheidungen eingebettet in den sozialen Kontext, in dem wir stehen. Und da hilft oft die reine Vernunft nicht weiter. Denn ob etwas „vernünftig“ ist, ist häufig eine Frage des individuellen Blickwinkels. Insofern fragen wir uns in diesem Seminar danach, welche anderen Richtlinien es für Entscheidungen gibt, woran wir uns bei der Auswahl von Alternativen orientieren und ausrichten wollen.

Denn eines ist sicher: Wer entscheidet, muss auch mit den Konsequenzen seiner Entscheidung leben. Und das gelingt besser, wenn der Entschluss im Einklang mit den inneren Überzeugungen steht. Lassen Sie uns dazu gemeinsam ein bisschen durch die Geschichte schweifen und schauen, was die großen Denker vor uns zu diesem Thema schon so alles gedacht haben und was das mit uns heute zu tun hat. So bekommen Sie ein gutes Bild davon, was Sie von sich selbst erwarten dürfen – und was eben auch nicht.

Richtig positioniert?! Der Weg zu einem gesunden Selbstbild

Jede Sprache hat ein Wort dafür: Auf Französisch ist es „amour-propre“, die Liebe zum Selbst; auf Italienisch und Portugiesisch ist es „amor proprio“ bzw. „amor próprio“ und auf Spanisch ist es „autoestima“. Wie unterschiedlich die Wörter auch sind, die Bedeutung ist die gleiche. Wie sagen wir? Selbstwertgefühl, Selbstachtung, Selbstbewusstsein! Nichts sagt mehr über mich aus als mein Selbstbild! Es entscheidet darüber, ob ich ein glücklicher, erfolgreicher und psychisch stabiler Mensch bin oder nicht. Das Selbstwertgefühl bestimmt Handlungen und Gefühle, entscheidet über Erfolge und über die Art und Qualität von Beziehungen. Oft ist dieses Selbstbild jedoch stark negativ geprägt: „Niemand mag mich, ich bin nicht gut genug, wahrscheinlich geht sowieso wieder alles schief …“

Sind andere wirklich klüger, wagemutiger, ideenreicher? Können andere wirklich mehr als Sie? Ganz sicher nicht! Solche Gedanken schränken Sie nur ein, hindern Sie womöglich daran, neue Erfahrungen zu machen, Anderes auszuprobieren, Herausforderungen anzunehmen. Doch der realistische und gesunde Blick auf das Selbst ist erlernbar! Dadurch positionieren Sie sich nicht nur für die wichtigen Auftritte im Berufsleben, sondern auch für Ihr Privat- und Studentenleben. In diesem Seminar sollen u. a. ein differenzierterer Blick auf das Selbst und ein gesundes Selbstwertgefühl erlernt werden. Mithilfe verschiedener Techniken (Übungen, Reflexion, Rollenspiele) wird in mehreren Schritten ein positives Selbstbild (wieder-)entdeckt.

Wo will ich hin und wie? Selbstreflexion ganz individuell

Sie stehen auch bei diesem Seminarteil im Mittelpunkt! Hier geben nicht wir die Inhalte vor, sondern Sie. Sie haben die Chance, sich nochmals in Ruhe darüber Gedanken zu machen, wohin Sie Ihre persönliche Reise führen soll. Den Seminarblock runden wir mit einer sehr individuellen Reflexion der Themen ab, die in den drei Tagen davor be- und angesprochen wurden:

  • Wie ticke ich?
  • Wo liegen meine eigenen Verhaltens- und Entscheidungsleitplanken?
  • Was treibt mich an?
  • Was ist mir wichtig – was meiner Umwelt?
  • Was will ich wirklich?