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Virtuelle Fonds

Bei einem virtuellen Fonds ist die gebührenfinanzierte Hochschule der eigentliche Investor: sie verzichtet für einen Teil der eingeschriebenen Studierenden vorübergehend auf die Zahlung der Studiengebühren. Damit können die Studierenden das Programm der Hochschule verfolgen, ohne über das erforderliche Kapital zu verfügen. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss starten die Studierenden dann in den Beruf. Erst dann leisten sie über einen vorher definierten Zeitraum einen bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens als Abgabe an die Hochschule: eine Art „nachgelagerte, einkommensabhängige Studiengebühren“. Für den Studierenden risikolos: keine Schuldenlast, keine Pflicht zur Zahlung von Zinsen, keine Mindestzahlungspflicht in jedem Fall.

Auch die Hochschulen wissen um die Vorteile, weshalb sie diese Finanzierung anbieten: zum einen wählen sie ihre Studierenden ja selbst aus und können daher darauf vertrauen, dass diese aufgrund des erstklassigen Studiums entsprechend erfolgreich sein werden. Zum anderen ermöglichen sie damit Studierenden die Teilnahme an ihrem Programm, welche sonst vielleicht das Studium überhaupt nicht aufgenommen hätten. Dadurch, dass das komplette Studienfinanzierungsprogramm mit virtuellen Bildungsfonds durch CareerConcept angeboten und administriert wird, entsteht der Hochschule überhaupt kein zusätzlicher interner Aufwand.