Bildungsinvestition

für eine sozial ausgewogene Studienfinanzierung

Vernünftiges Investment in die Zukunft bildungswilliger Menschen – und damit in unsere Gesellschaft

Mit unseren Studien- bzw. Bildungsfonds erschließen wir den freien Kapitalmarkt für die Bildungsfinanzierung. Kapitalgeber investieren in Anlageprodukte wie etwa Bildungsfonds, die wiederum ausgewählten jungen Talenten deren Studium finanzieren. Nach dem erfolgreichen Berufsstart leisten die Absolventen eine zeitlich befristete, prozentuale Abgabe ihres dann erzielten Gehalts als Gegenleistung.

Damit meinen wir nicht nur, dass wir sicher sind, dass Sie über Ihr Engement in der Bildungsfinanzierung nachdenken. Wir meinen vielmehr, dass ihr bereitgestelltes Kapital sicher ist – zumindest sicherer, als in vielen anderen Kapitalanlagemöglichkeiten heutzutage. Denn Investoren können Ihr Kapital in unterschiedlichen Vermögensgegenständen arbeiten lassen, etwa in Aktien, Anleihen oder verschiedenen Sachwerten wie Schiffe oder Immobilien. Diese unterschiedlichen Anlageklassen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, vor allem in ihrer Risikoklassifizierung, erheblich. Die Anlageklasse Bildung verfügt über ganz eigene Charakteristika:

  • Die Rückflüsse hängen u. a. ab von den Einkommenschancen der späteren Akademiker – welche sich weitgehend unabhängig von anderen Anlageklassen wie etwa Renten oder Aktien entwickeln.
  • Die Bildungsrendite stellt eine stabilisierende zusätzliche Portfoliodiversifikation dar (neben u. a. Aktien, Renten, Sachwerten).
  • Konjunkturelle Schwankungen betreffen den Akademiker-Arbeitsmarkt wesentlich weniger stark als den gesamten Arbeitsmarkt.
  • Die Rückflüsse hängen u. a. ab von der späteren Gehaltsentwicklung unserer Teilnehmer, welche tendenziell mit steigender Inflation ansteigen.
  • Einfache, transparente und nachvollziehbare Fondskonstruktion.
  • Wertgegenstand sind Verträge zwischen den Studierenden und der jeweiligen Fondsgesellschaft, welche einen dauerhaft werthaltigen Anteil am späteren Einkommen der Studierenden definieren (ähnlich der Werthaltigkeit von Sachwerten).
  • Keine Wertminderung durch Entwicklungen am Kapitalmarkt.
  • Investition in Studierende unterschiedlichster Hochschulen, Studiengänge, Studienjahrgänge etc. bietet breitestmögliche Diversifikation.
  • Individuelles Pricing ermöglicht Risikoadjustage und breite Streuung.
  • Durch breite Diversifikation können nachhaltige und stabile cash flows generiert werden.
  • Durch die hohe Zahl von Einzelverträgen können Klumpenrisiken vermieden werden.

Die Kapitalgeber, die bei CareerConcept in Bildungs- und Studienfonds investieren, eint nicht der Wunsch nach einer hohen Rendite, sie wollen vielmehr durch den Einsatz von Kapital helfen

  • Bildungschancen in Deutschland gerechter zu verteilen
  • Jedem, der befähigt ist zu studieren, auch die Chance dafür zu gewähren
  • Junge Menschen internationale Erfahrungen zu ermöglichen, etwa mit einem Auslandsstudium oder Auslandspraktikum

Mit der gesellschaftspolitischen Folge, dass:

  • Sich die Dauer des Studium verkürzt
  • Dies bei Studierendem und Staat zu einer Reduzierung der Kosten führt
  • Dem in Deutschland immer stärker wachsenden Fachkräftemangel entgegengetreten werden kann
  • Arbeitsplätze in Deutschland nachhaltig erhalten oder neu geschaffen werden können

Mit diesen harten, finanzwirtschaftlich orientierten Eigenschaften der Anlageklasse Bildung wollen wir unterstreichen, das soziales Engagement von Unternehmen und institutionellen Anlegern kein Leichtsinn ist, sondern dass man Gutes und Sinnvolles schaffen kann, ohne sein Kapital zu riskieren. Können Sie dies von allen Ihren Investments oder Liquiditätsanlagen behaupten?

Wie also funktioniert diese sozial ausgewogene Studienfinanzierung genau?

CareerConcept wählt jungen Talente aus und entscheidet über die Höhe und Länge der Finanzierung. Die Kapitalgeber profitieren dabei vom langjährig entwickelten und weitreichenden Know-how von CareerConcept, zum Beispiel im Bereich Vertrieb & Marketing in der Studierenden- und Hochschulwelt, die sorgfältige Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber, das Financial Modeling und das Management der Finanzierungsverträge. Nach dem erfolgreichen Berufsstart leisten unsere Finanzierungsnehmer über einen bestimmten Zeitraum einen fixen Prozentsatz ihres dann erzielten Gehalts als Beitrag an den Bildungs- oder Studienfonds. Das Ganze ist für die Studierenden risikofrei: wegen der reinen Einkommensabhängigkeit gibt es keine fixe Schuldenlast, keinen Rückzahlungsdruck. Denn die Beitragszahlung richtet sich nach der Lebenssituation, nicht umgekehrt.

Vorteile Bildungsfinanzierung für Studierende

Das Besondere an der Studienfinanzierung bei CareerConcept ist, dass sie mehr ist als eine reine Finanzierung. Unsere Teilnehmer können zum Beispiel an Seminaren zum Aufbau von Management-Kompetenzen teilnehmen, die sie gut auf die außerfachlichen Anforderungen des Berufslebens vorbereiten sollen oder an online-Kursen, die ihnen das Leben und vor allem das Lernen an der Hochschule erleichtern sollen. Unser Investoren stellen also nicht nur Kapital zur Verfügung, sondern kümmern sich gleichzeitig darum, dass die von uns finanzierten StudierendeniIhren Studien- und Berufsweg erfolgreich gehen können. Das verstehen wir unter sozialer Finanzierung.

Eine sozial ausgewogene Studienfinanzierung impliziert, dass sie einen Ausgleich nach sozialen Aspekten bietet. Und hier übernehmen unsere Studierenden ihren Teil der sozialen Verantwortung. Durch die einkommensabhängige Beitragszahlung kann sich nämlich die absolute Höhe der Beitragszahlungen selbst bei gleicher Laufzeit und gleichem Finanzierungsvolumen unterscheiden. Durch die Höhe des Einkommens nämlich. So finanziert derjenige, der sehr erfolgreich in den Job startet und/oder entsprechend Karriere macht, denjenigen mit, der mit seinem Start in die Berufswelt nicht so viel Glück hatte. Wir finden, das ist echte gelebte soziale Verantwortung der Finanzierungsteilnehmer untereinander.

Bildungsfonds am Anlegermarkt

„Kapital für Bildung“ zu erschließen und zu mobilisieren, ist die Maxime unseres Handelns. Mit unseren Produkten bringen wir das Kapitalangebot für die Investition in Bildung mit der entsprechenden Nachfrage zusammen. Dabei unterscheiden wir grob zwischen „physischen Bildungsfonds“ und „virtuellen Bildungsfonds“:

  • Bei physischen Bildungsfonds investieren Kapitalgeber in einen realen Fonds, stellen also „physisch“ Kapital bereit, das dann für die (Vor-)Finanzierung von studienbedingten Kosten investiert wird.
  • Bei virtuellen Bildungsfonds lassen gebührenfinanzierte Hochschulen die Studiengebühren erst nach dem erfolgreichen Berufsstart ihrer Absolventen einkommensabhängig bezahlen. Es findet also keine (Vor-)Finanzierung mit realem Kapital statt: daher sind es „virtuelle Bildungsfonds“.

Geschlossene Fonds

Die ersten Bildungsfonds von CareerConcept waren geschlossene Fonds. Das sind eigenständige Unternehmen (Personengesellschaften), an denen sich Investoren als Gesellschafter beteiligen – entweder direkt oder als Treuhänder. CareerConcept führt die Geschäfte dieser Unternehmen, etwa indem Studierende für eine Bildungsfonds-Finanzierung gewonnen werden, oder indem die Operations zur Abwicklung der Verträge mit den Studierenden gestaltet und entwickelt werden. Investoren sind meist Privatpersonen, die sich auch an anderen geschlossenen Fonds beteiligen, etwa zur Finanzierung von Schiffen, Immobilien oder Private Equity. Geschlossene Fonds eignen sich zur Abrundung großer Vermögensportfolien und sind damit nicht für alle Anleger gleichermaßen geeignet. Aber auch für Unternehmen und für Stiftungen sind Investitionen in die Anlageklasse Bildung interessant. Sie profitieren von der Nachhaltigkeit ihrer Investition und wissen, dass das Kapital wertvolle Dienste zur Weiterentwicklung der Bildung leistet – und gleichzeitig eine angemessene Rendite erwirtschaftet.

Virtuelle Fonds

Bei einem virtuellen Fonds ist die gebührenfinanzierte Hochschule der eigentliche Investor: sie verzichtet für einen Teil der eingeschriebenen Studierenden vorübergehend auf die Zahlung der Studiengebühren. Damit können die Studierenden das Programm der Hochschule verfolgen, ohne über das erforderliche Kapital zu verfügen. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss starten die Studierenden dann in den Beruf. Erst dann leisten sie über einen vorher definierten Zeitraum einen bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens als Abgabe an die Hochschule: eine Art „nachgelagerte, einkommensabhängige Studiengebühren“. Für den Studierenden risikolos: keine Schuldenlast, keine Pflicht zur Zahlung von Zinsen, keine Mindestzahlungspflicht in jedem Fall. Auch die Hochschulen wissen um die Vorteile, weshalb sie diese Finanzierung anbieten: zum einen wählen sie ihre Studierenden ja selbst aus und können daher darauf vertrauen, dass diese aufgrund des erstklassigen Studiums entsprechend erfolgreich sein werden. Zum anderen ermöglichen sie damit Studierenden die Teilnahme an ihrem Programm, welche sonst vielleicht das Studium überhaupt nicht aufgenommen hätten. Dadurch, dass das komplette Studienfinanzierungsprogramm mit virtuellen Bildungsfonds durch CareerConcept angeboten und administriert wird, entsteht der Hochschule überhaupt kein zusätzlicher interner Aufwand.