Kapital für Bildung

Bildung ist die zentrale Bedingung des gesamten wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts. Bildung basiert auf Werten und vermittelt Werte. Bildung schafft aber auch Werte: sie schafft Potenziale für die Zukunft und ermöglicht Entwicklung in der Gegenwart. Neben  Freiheit, Friede und Gesundheit dürfte Bildung eines der höchsten Güter der Menschheit sein, mit Blick in die Zukunft wahrscheinlich auch ihr größtes Kapital. Um dieses ausschöpfen zu können wird dieses gleichzeitig benötigt: Kapital für Bildung eben.

Bildungszeit

Denn Bildung kostet: Zeit, menschliche Energie und vor allem Kapital. Engagierte, motivierte und optimistisch in die Zukunft blickende junge Menschen bringen in der Regel Zeit und Energie mit, nicht immer aber Kapital. Und genau hier können Sie unterstützen, indem Sie Kapital bereitstellen, damit diese jungen Menschen ihr Potenzial ausschöpfen können. Ein Studium ist nämlich teuer. Unser Staat alleine kann selbst mit BaföG nicht alle Kosten hierfür übernehmen, viel davon müssen auch die Studierenden tragen und finanzieren. Und dies führt selbst in unserem Bildungssystem immer noch zu einer Ungleichverteilung der Chancen.

Bildungschancen

Ziel unseres Handelns ist es, jedem Qualifizierten die Chance zu geben, ein Studium zu absolvieren. Unabhängig, ob dies direkt im Anschluss an das Abitur geschehen soll oder nach ein paar Jahren praktischer Erfahrung. Unabhängig davon, ob jemand aus einem bildungsnahen oder eher bildungsfernen Elternhaus stammt. Unabhängig davon, ob jemand BaföG bezugsberechtigt ist oder nicht.

Prinzip Generationenvertrag

Und wir möchten dies so gestalten, dass wir nicht nur die berufliche Zukunft von Menschen gestalten, sondern auch gleichzeitig wichtige soziale Werte fördern. Unter anderem das Bewußtsein, das Karriere, Erfolg und Wohlstand auch immer mit der Übernahme von Verantwortung einher geht. Für sich und für andere. Die Bildungsfondsfinanzierung mit ihrer einkommensabhängigen Beitragszahlung ist damit konkrete operative Umsetzung dieses Verständnisses. Jemand der viel verdient entrichtet vergleichsweise höhere Beiträge, als jemand der mit der Karriere weniger Glück hatte. Unabhängig von der Höhe der Beiträge ermöglichen es aber alle Teilnehmer durch die Zahlung ihrer Beiträge nachfolgenden Studentengenerationen auch ihr Studium zu finanzieren. Dieses Prinzip wiird gemeinhin als umgekehrter Generationenvertrag bezeichnet. So wirkt die Übernahme der sozialen Verantwortung gleich in zwei Richtungen:

Als sozialer Ausgleich zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Teilnehmern

Als Garant dafür, dass auch nachfolgende Studentengenerationen finanziell unabhängig studieren können

CareerConcept Studienfinanzierung

Ein Hochschulstudium kostet in Deutschland im Durchschnitt über EUR 45.000, ein Medizin-Studium sogar über EUR 75.000. Dabei sind die Kosten für einen karriereförderlichen Auslandsaufenthalt und ein praxisnahes Praktikum noch nicht eingerechnet. Woher nun beziehen die Studierenden ihre Mittel? Im Wesentlichen kommen die Gelder aus drei Quellen: Die Eltern steuern ca. 50% der studentischen Einnahmen bei. Der Rest kommt größtenteils aus BAföG-Zahlungen und Nebenjobs. Stipendien für die Leistungsträger spielen in Deutschland eine untergeordnete Rolle: Lediglich 25% der Studierenden werden durch ein Begabtenförderungswerk oder durch die Wirtschaft gefördert. Viele begabte Studenten haben aufgrund ihrer Budgetbegrenzung nicht die Möglichkeit, ihr Studium für sie optimal zu gestalten. Manche Talente verzichten daher auf das Studium an der für sie geeignetesten Universität, weil ein Studium mit zu hohen Lebenshaltungskosten verbunden wäre. Andere sehen von einem Studienaufenthalt im Ausland ab, weil Reisekosten und Studiengebühren, wie sie nahezu immer an ausländischen Hochschulen anfallen, von den Studenten nicht finanziert werden können. Dritte fangen ein Studium aufgrund finanzieller Restriktionen gar nicht erst an.
Mit Bildungsfonds das Studium finanzieren

In allen Fällen kann die Studienfinanzierung über einen Bildungsfonds helfen, bietet aber auch eine Lösung für Studenten, die bisher intensiv studienfremden Nebenjobs nachgehen müssen, welche sie aber von einem schnellen und zielstrebigen Studieren abhalten. Laut Deutschem Studentenwerk arbeiten 68% der Studierenden während ihres Studiums. Fast ein Fünftel (7,4 Stunden pro Woche) des gesamten Zeitbudgets im Erststudium wird dabei für Nebenjobs investiert. Dabei gibt es viele Studenten, die sogar bis zu 50% ihrer Zeit für studienferne Nebenjobs wie Taxifahren oder Kellnern verwenden. Mit der Einführung der Bachelor- und Master-Abschlüsse im Zuge des so genannten „Bologna-Prozesses“ zur Harmonisierung des europäischen Hochschulsystems werden die Studenten in Zukunft aber immer weniger Zeit für Nebenjobs aufbringen können, da die Studienzeiten anders als bisher festgelegt werden. Man wird also nicht wie bislang einfach „gemütlich“ studieren können.

Mit einer besseren Ausbildung, kürzeren Studiendauern und besseren Leistungen steigt nicht nur der Wert beim zukünftigen Arbeitgeber (und damit die Chance auf einen höheren Verdienst), sondern es findet durch den früheren Berufseinstieg
auch ein früherer Verdienstbezug statt. Eine Bildungsfonds-Förderung bringt somit zusätzliche monetäre Vorteile für die Förderungsnehmer: Selbst bei einer Studienverkürzung von nur einem Semester entsteht durch den früheren Verdienstbezug ein durchschnittlicher Barwertvorteil für den Studenten von mehr als EUR 10.000.

Die akademische Freiheit ist die Freiheit, soviel lernen zu dürfen, wie man nur will

Rudolf Virchow

Die Bildungsrendite und immer von ihr profitieren kann.

Die Investition in Bildung lässt eine Rendite erwarten: die Bildungsrendite. Das ist der Einkommens zu gewinnen, den jemand durch zusätzliche Bildungsmaßnahmen, wie etwa ein Hochschulstudium, erreicht. Damit kann entweder ein höheres Einkommen gemeint sein, als man ohne Studium hätte erreichen können – oder aber auch ein sicheres. Schließlich ist die Arbeitslosigkeit unter Berufstätigen umso niedriger, je höher der erreichte Bildungsabschluss. Bildungsinvestments konzentrieren sich auf die Finanzierung der Kosten von Erst- und weiterführenden Studiengängen, also die tertiäre und quartäre Bildung. Denn hier ist die ökonomische Zweckbindung in besonders hohem Maße gegeben: die Bildungsmaßnahme ist ja vor allem dadurch motiviert, dass man sich davon später wirtschaftlichen Erfolg verspricht – also eine möglichst hohe und möglichst sichere Bildungsrendite.

Internationale Unterschiede in der Bildungsrendite

Bildungsrendite sind international sehr unterschiedlich hoch. Das hängt unter anderem mit international einheitlichen Abgaben- und Steuersystemen, mit verschieden hohen Studienkosten und volkswirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten zusammen. Da diese Faktoren politischer Willensbildung unterliegen, erscheint es logisch, bei einer Investitionen in Bildung, über unterschiedliche Länder zu streuen und somit das Risiko zu diversifizieren: dadurch kann bei gegebener Begleitfaktoren eine möglichst hohe Bildungsrendite erzielt werden. Je höher Bildung staatlich subventioniert wird (wie etwa durch niedrige Studiengebühren in Deutschland), umso höher fallen auch die Bildungsrendite für den Einzelnen aus.

Bildungsfinanzierung hat immer auch eine politische Dimension. Wegen der enormen Höhe von studienbedingten Kosten einerseits, der schrumpfenden fiskalpolitischen Spielräume aller bedeutenden Industriestaaten andererseits und wegen der hohen Bedeutung von Bildung für die Volkswirtschaften scheinen die Grenzen der staatlichen Politik für Bildungsfinanzierung inzwischen erreicht: Umso wichtiger ist es, Kapitalbildungsfinanzierung zu mobilisieren. So kann die Politik sich auf verteilungspolitische Aufgaben konzentrieren und etwa Stipendien für bedürftige Studierenden zur Verfügung stellen. CareerConcept öffnet den Markt der Studienfinanzierung für privates Kapital. Mit Bildungsfonds-Produkten unterschiedlicher Art. Damit Angebot und Nachfrage bei Kapital für Bildung zusammenfinden